Scrollen da, wo man ist

Wer schon lange (etwas professioneller) unter Windows mit dem Mausrad arbeitet, dem dürfte es manchmal so gegangen sein, dass man mit eben diesem Mausrad in einem Fenster scrollen wollte – nur dummerweise wurde in einem anderen Fenster gescrollt.

Read more →

[4LetterWord] Apple Software Update

Gerade gestern habe ich mit einem Kommilitonen darüber geredet, dass ich es gut fände, wenn alle Programme über eine automatische Updatefunktion wie z.B. "Windows Update" oder "Apple Software Update" verfügen würden. Häufig gibt es zwar eine Benachrichtigung, dass eine neue Version der Software verfügbar ist, aber ich will für ein Update nicht erst auf deren Seite gehen, mich zur Downloadseite durchklicken, das Update runterladen, wohlmöglich noch die alte Version deinstallieren bevor ich – nach dem ich mich auch noch durch den Installer der neuen Version geklickt hab – am Ende endlich die neue Version verwenden kann. Das sind mir einfach zu viele Schritte und deshalb wird ein Update häufig nicht installiert, weil ich besseres mit meiner Zeit anzufangen weiß.

Aber zurück zum "Apple Software Update": Ebenfalls gestern habe ich auf die neue iTunes Version 7.7 geupdated (via "Apple Software Update") und siehe da – was finde ich in meiner Systemsteuerung? MobileMe – ein neuer Service von Apple.

Da frag’ ich mich nur, wann ich zugesagt habe, dass ich das installiert haben möchte? Gar nicht. Denn "Apple Software Update" installiert das einfach, ohne eine Sterbenswörtchen darüber zu verlieren, zusammen mit iTunes. Eine ähnliche Politik hat Apple vor einiger Zeit schon mal mit seinem Browser "Safari" gefahren, der auch – nach wie vor – im "Apple Software Update" standardmäßig zum Download vorgesehen ist; egal ob man ihn beim letzten Update abgewählt hat. Aber immerhin wird Safari einzeln aufgeführt, was bei MobileMe nicht der Fall ist. Durch solche Aktionen (und noch einige andere) sinkt mein Ansehen von Apple immer wieder sehr drastisch.

Fazit: Bitte liebe Softwarehersteller (gilt auch besonders für Nokias PC Suite) – lasst den Benutzer entscheiden, welche Teile eurer Software er installieren möchte – und schreibt ihm das nicht vor!

Hinweis: Wenn man iTunes übrigens von der Apple-Website herunterlädt und diese Datei dann installiert, kommt MobileMe nicht mit. D.h. bei einem Update werde ich ab sofort nicht mehr den Updater von Apple benutzen, sondern direkt den Download auf der Homepage. Und dann ist dieser auch gleich nochmal 40 MB kleiner (also insgesamt 30 MB).

Schriftarten nur für Photoshop

Wer, wie ich, viel mit Photoshop arbeitet und damit Grafiken entwirft, der wird immer mal wieder auf die verschiedensten Schriftarten zurückgreifen. Häufig braucht man diese Schriftarten aber nur in Photoshop und nicht in Windows selbst. Für dieses Problem habe ich heute endlich eine Lösung gefunden:

Schriftarten, die nur in Photoshop (und anderen Adobe Produkten) zur Verfügung stehen sollen, kopiert man einfach in folgendes Verzeichnis:

%CommonProgramFiles%\\Adobe\\Fonts

Datenausführungsverhinderung

Seit Windows XP (SP2) gibt es die sog. Datenausführungsverhinderung (engl. Data Execution Prevention – kurz DEP). Diese soll Malware (Viren, Trojaner, etc.) daran hindern, automatisch ausgeführt werden. Ob das tatsächlich funktioniert, weiß ich nicht – da sich solche Software normalerweise nicht auf meinem Rechner tummelt. Dafür nerven die Abfragen vor dem Starten eines Programms um so mehr.

Aus diesem Grund deaktiviere ich DEP normalerweise. Das geschieht folgender maßen:

  • Unter Vista: mit folgendem Befehl auf der Konsole (Tastenkombination: Win+R; "cmd.exe")
    bcdedit.exe /set {current} nx AlwaysOff
  • Unter Windows XP: "Systemsteuerung" -> "System" -> Reiter "Erweitert" und dann unter "Starten und Wiederherstellen" auf "Einstellungen…" klicken. In dem neuen Dialog auf den Knopf "Bearbeiten" klicken. Daraufhin öffnet sich ein Editor, mit dem die Datei "boot.ini" bearbeitet wird. In dieser findet sich unter "[operation systems]" die Liste der Betriebssysteme, die gestartet werden kann. (üblicherweise nur eins) Man geht hier in die entsprechende Zeile vom gerade laufenden Windows und ändert (bzw. ergänzt, falls nicht vorhanden) den Abschnitt "/noexecute=optin" zu "/noexecute=alwaysoff". Dann den Editor schließen und die Änderungen speichern.

Dann muss das System neugestartet werden und die DEP ist deaktiviert. Zur Überprüfung geht man in die Systemeinstellungen (Tastenkombination: Win+Pause) dort in die erweiterten Systemeigenschaften (Reiter: "Erweitert"). Hier klickt man unter "Leistung" (Vista) bzw. "Systemleistung" (XP) auf "Einstellungen…" und geht dort dann zum Reiter "Datenausführungsverhinderung".

Im aktivierten Zustand sieht dieser Dialog in etwa wie folgt aus:

Datenausführungsverhinderung aktiv

Im deaktivierten Zustand sieht das Ganze dann so aus:

DEP deaktiviert

Eingabeaufforderung im Explorer

Da ich immer wieder mal mit LaTeX arbeite, ist es für mich mehr als praktisch, wenn ich die Eingabeaufforderung unter Windows ("cmd.exe") direkt in einem bestimmten Ordner starten kann. Normalerweise startet diese nämlich immer im Home-Verzeichnis des aktuell angemeldeten Benutzers.

Praktisch wäre es dazu, einen Ordner im Windows Explorer rechts anzuklicken und dort dann einen entsprechenden Eintrag für die Eingabeaufforderung zu haben. Während man unter Windows XP das noch manuell machen musste, haben Benutzer von Windows Vista Glück. Denn hier ist diese Option bereits eingebaut.

Um die Option sehen zu können, klickt man einfach – während man die Shift-Taste gedrückt hält – mit der rechten Maustaste auf den entsprechenden Ordner und schon hat man einen entsprechenden Eintrag.

cmd_here

Allerdings funktioniert das leider nur in der rechten Ansicht – und nicht direkt im Ordnerbaum auf der linken Seite eines Explorerfensters. Aber besser als gar nichts.